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"Neue Arbeit"

Initiative „Neue Qualität der Arbeit“: „Wie wollen wir morgen arbeiten?“

Interview mit Dr. Rainer Thiehoff.

inqa.de

Initiative Neue Qualität der Arbeit (Deutschland)

Manifest gegen die Arbeit

Krisis e.V.

netzeitung.de

Arbeit und Beruf

Neue Arbeit

Annettes Philosophenstübchen

Neue Arbeit – Was wir wirklich wirklich wollen

Die Neue Arbeit
Die Neue Arbeit bietet eine echte Alternative zu den wachsenden Problemen des heutigen Wirtschaftssystems. Sie besteht aus zwei Teilen:

Wirklich, wirklich Wollen
Wollen Sie einen Job? Oder wollen Sie an etwas arbeiten, dass Ihnen wichtig ist und Sie mit Freude erfüllt? Für das Sie morgens gerne aufstehen? Dann sollten Sie heraus finden, was Sie wirklich, wirklich wollen.
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Die Neue Arbeit wurde seit 1980 von Frithjof Bergmann entwickelt. Übersichtüber das Projekt.

Materialienzur Neuen Arbeit des Vereins. Frithjof Bergmann online hören: Fritjof Bergman über Neue Arbeit, OriginaltonSendung Focus, Radio Vorarlberg.

Neue Arbeit in Ö1

Literaturliste zum Radiokolleg vom 16. – 19. Januar 2006

Neue Ökonomie

Trugbild oder Realität. SWR 2 Aula, Prof. Paul Bernd Spahn.
Er hat unsere Fantasien beflügelt, der Begriff von der “Neuen Ökonomie”. Als ob mit ihr ein neues Zeitalter angebrochen wäre. Als ob es so etwas wie eine “Alte Ökonomie” gäbe, die zum Aussterben verdammt ist. Als ob erst die Informationsgesellschaft die Marktkräfte vollständig entfesselt, den Zusammenbruch von Staatsmonopolen erzwungen und die Globalisierung der Weltwirtschaft eingeläutet habe. Der Technologe John Perry Barlow gibt der Neuen Ökonomie in seiner Unabhängigkeitserklärung des Cyberspace sogar eine Verfassung. Alles sei erlaubt, freie Bahn dem freien Markt! Angesichts der definitiven Entfesselung des Markts erschienen sogar die politisch Mächtigen dieser Erde impotent.

Manuskript

Neue Ökonomie 1: Kostenfaktor Löhne

Eine andere Ökonomie ist möglich. SWR2 Wissen.
Von Winfried Roth

Seit den 80er Jahren ist der Neoliberalismus zur vorherrschenden Wirtschaftspolitik in den Industrieländern geworden. In Deutschland unterscheiden sich heute die Vorschläge von Rot-Grün und Schwarz-Gelb nur noch in Details. Auch die weitaus meisten Wirtschaftswissenschaftler propagieren einen Kurs der Lohnsenkung und des Übergangs zu „flexiblen“ Arbeitsbedingungen.

Kritiker des neoliberalen Modells wie Herbert Ehrenberg, Rudolf Hickel, Gustav Horn und Michael Schlecht werden kaum noch gehört. Sie verweisen darauf, dass am „Standort D“die Unternehmensgewinne vielfach steigen, ohne dass mehr Arbeitsplätze geschaffen worden sind. Die „alternativen Ökonomen“ fordern deshalb eine neue Strategie - eine Ausweitung der gesamtwirtschaftlichen Nachfrage gerade durch Lohnerhöhungen. Dieser Nachfrageschub würde der schwachen Binnenkonjunktur entscheidende Impulse vermitteln können und einen selbsttragenden Aufschwung in Gang setzen.

Manuskript

Neue Ökonomie 2: Kostenfaktor Staat

Eine andere Ökonomie ist möglich. SWR2 Wissen.
Von Winfried Roth.

Neoliberale Wirtschaftspolitik geißelt Eingriffe „von außen“ in die Wirtschaft zu einer Hauptursache für Wachstumsschwäche und Massenarbeitslosigkeit. Der übermäßige Einfluss von Staat und Gewerkschaften zerstöre die Ausgleichsmechanismen der Märkte und ersticke unternehmerische Initiative. Gewinnsteuern, Flächentarifverträge, Kündigungsschutz oder Mitbestimmung müssten reduziert oder abgeschafft werden. Kritiker des neoliberalen Kurses halten diese Argumente für nicht überzeugend. So sind die Steuern auf Unternehmensgewinne und private Vermögen in Deutschland in den letzten 20 Jahren deutlich zurückgegangen. Es existieren auch Formen „flexibler, deregulierter“Beschäftigung. Dennoch wurde der Arbeitsplatzabbau nicht gestoppt. Deshalb fordern Vertreter einer alternativen Wirtschaftspolitik, der Staat müsse durch nachhaltige Investitionsprogramme den Konjunkturmotor wieder zum Laufen bringen und kapitalistische Auswüchse durch Gesetze beseitigen.

Manuskript

Neue Ökonomie 3: Kostenfaktor Arbeitszeit

Eine andere Ökonomie ist möglich. SWR2 Wissen.
Von Winfried Roth

„Die Arbeitszeiten in Deutschland sind zu kurz und gefährden unsere internationale Konkurrenzfähigkeit“. Diese These neoliberaler Wirtschaftspolitik findet immer mehr Zustimmung. Teilweise wird schon eine Rückkehr zur 45-Stunden-Woche ohne zusätzliche Bezahlung gefordert. Kritiker dieses Kurses verweisen darauf, dass unbezahlte Mehrarbeit weitere Arbeitsplätze überflüssig mache, was Arbeitgeber durchaus zugeben. Nachfrageorientierte Ökonomen schlagen deshalb mit guten Argumenten eine gegenteilige Strategie vor: Durch massive Arbeitszeitverkürzung in Richtung 30-Stunden-Woche soll Arbeit auf Beschäftigungslose umverteilt werden. Die Sendung blickt zurück auf die Verkürzung der Arbeitszeit in Deutschland seit den 50er Jahren und fragt nach den damit verbundenen Beschäftigungseffekten.

Manuskript

Neue Ökonomie der Arbeit

Literaturtipp. Manfred Moldaschl, TU Chemnitz.

Neue Arbeit – Neue Wissenschaft der Arbeit

Literaturtipp. Manfred Moldaschl, TU Chemnitz.

Schöne neue Arbeitswelt

Was dürfen wir noch kosten? - Die Welt des Billiglohns
SWR 2, Sendetermin 26.6.2003
Nicht erst die Hartz-Kommission hat es an den Tag gebracht: Die Krise der Arbeitsgesellschaft soll allein dadurch bewältigt werden, dass der Druck auf Arbeitslose, Kranke und Sozialhilfeempfänger erhöht wird. Auch in den reichen Ländern dehnen sich die sozialen Ghettos aus. Arbeit um jeden Preis - was heißt das? Die populistische Propaganda, die „Opfer“ und „Einschnitte“ fordert, sagt wenig über die realen Wirkungen. Das viel beschworene amerikanische Modell ist mit Tücken behaftet. Experten bezweifeln, ob es tatsächlich genügend Billig-Lohn- Jobs gibt, um den Arbeitsmarkt nachhaltig zu entlasten. Über die damit verbundenen Zumutungen wird kaum mehr gesprochen. Aber schon jetzt berichten Betroffene, wie wenig lebenswert das Leben am bürokratisch erzeugten Sockel der Beschäftigungspyramide und in den „dunklen“ Sektoren der Lohnarbeit ist.

Manuskript

Schöne neue Arbeitswelt

Viel Arbeit, wenig Arbeitsplätze
SWR 2, Sendetermin 23.6.2003
Es ist beängstigend: Arbeitsplätze werden immer rarer und die Arbeitslosigkeit nähert sich allein in der BRD trotz statistischer Manipulationen der Fünf-Millionen- Marke. Gleichzeitig werden dringend notwendige Aufgaben immer weniger ausgeführt: zum Beispiel in der Altenhilfe und Krankenpflege, bei öffentlichen Versorgungsunternehmen und in kulturellen Einrichtungen. Die mikroelektronische Rationalisierung der Industrie hat ganz offensichtlich nicht - wie lauthals versprochen - dazu geführt, dass Arbeit ausreichend in andere Sektoren umgeschichtet wird. Dieses krasse Missverhältnis wirft Fragen nach dem ökonomischen Mechanismus auf, der unser gesellschaftliches System steuert. Ist Rentabilität um jeden Preis wirklich der Weisheit letzter Schluss, um menschliche Fähigkeiten zu mobilisieren? Die Ökonomie des Arbeitsmarkts scheint mit der Ökonomie des Waren- und des Finanzmarkts zu kollidieren. Wenn Arbeitskraft auf Biegen und Brechen als eine Ware unter anderen Waren behandelt werden soll, überschreitet die Marktwirtschaft die soziale Schmerzgrenze.

Manuskript

Schöne neue Arbeitswelt

Wenn Angst die Seele frisst - Macht die Berufswelt krank?
SWR 2, Sendetermin 27.6.2003
Angst geht um unter den Berufstätigen. Die Folgen: Stresserkrankungen, Rückenleiden, Kreislaufprobleme bis hin zum Herzinfarkt, Depressionen, Burn-Out- Syndrom, Alkohol- und Medikamentenmissbrauch. Krankschreibungen haben zwar, oft aus Sorge um den Arbeitsplatz, einen Tiefstand erreicht, doch viele Berufstätige sind dem rasanten technischen Fortschritt nicht mehr gewachsen, sind überfordert vom unausgesetzten Strukturwandel, dem wachsenden Zeit- und Arbeitsdruck, dem Konkurrenzdenken, der Angst, in Arbeitslosigkeit und soziales Elend abzustürzen. Was muss sich ändern in Wirtschaft und Gesellschaft, damit die Arbeit nicht Millionen von Menschen krank macht? Haben die Gewerkschaften dieses Thema sträflich vernachlässigt, zugunsten der Tarifpolitik?

Manuskript

Subjektivierung von Arbeit

Literaturtipp. Manfred Moldaschl, TU Chemnitz.

Zukunft der Arbeit

Germanwatch

Zukunft ohne Arbeit

3sat

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